BMIN - Behinderte Menschen in Not
 
 

Umbauten sind gesetzlich wie Neubauten zu behandeln.

Deshalb müsste ein barrierefreier Zugang geschaffen werden. Es sollte doch möglich sein, zumindest einen Schräglift (Treppenlifter) zu installieren, wenn schon keine Rampenlösung machbar ist.


SP-intern sind nicht alle Bezirkspolitiker über den Umbau glücklich, da der Nationalratswahlkampf ansteht und die Parteizentrale jetzt komplett geräumt werden musste. Beendigung des geplanten Umbaus ist Ende August 2013. Wenn man jedoch die Festnetznummer der SP-Döbling anwählt, wird man direkt mit dem Bezirkssekretär Mag. Philipp Kratzer, per Rufumleitung verbunden.


Die SPÖ ist kein „Briefmarkenverein“, sondern eine politische Organisation, die nicht nur ihren  Mitgliedern offenstehen sollte. Unvorstellbar wenn beispielsweise Altbundeskanzler Dr. Franz Vranitzky in Zukunft nicht in die Döblinger SP-Parteizentrale kommen könnte, wenn er einmal auf einen Rollstuhl angewiesen sein sollte.


Müssen Politiker für behindertenspezifische Themen sensibilisiert werden?

Es wird immer wieder davon gesprochen und geschrieben, aber auch beträchtliche Werbemittel ausgegeben, damit die Bürger unseres Landes für behindertenspezifische Themen sensibilisiert werden. Hinausgeschmissenes Geld! Denn wenn politische Entscheidungsträger und sei es nur auf Bezirksebene auf Menschen mit Behinderung einfach „vergessen“, dann nützen alle gutgemeinten Ratschläge von Betroffenen nichts mehr...


Erinnerung: Seit 1997 ist ein Benachteiligungsverbot von behinderten Mitbürgern in der Österreichischen Bundesverfassung verankert. Seit 2006 ist das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz in Kraft und 2008 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ratifiziert. Die Konvention sieht u.a. vor, dass Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen gewährleistet werden muss.

Die SP-Zentrale in Wien Döbling wird umgebaut

Altkanzler Dr. Franz Vranitzky und Gemeinderat Franz Ekkamp mit dem BMIN-12 Punkte-Forderungskatalog