BMIN - Behinderte Menschen INklusiv
 

Wegen zahlreicher Kritik wurde seitens des Herstellers der Firma Weigl kurzfristig eine Begehung am 4. September 2014 vereinbart. Anwesend waren ein Vertreter von Weigl, die auch für den Treppenlift (Schrägaufzug) verantwortlich ist, ein Vertreter der Wiener Bäder und ich. Auch ein Sachverständiger für barrierefreies Planen und Gestalten konnte von mir zum angegebenen Termin bestellt werden.

 

Auf den beiden Fotos oben ist die neu installierte Klingel zu erkennen. Der Treppenlift ist zwar ohne fremde Hilfe mit dem Euroschlüssel bedienbar, jedoch die Zufahrt für „Rollis“ ist nur bedingt möglich und auch die Mechanik der Schrägaufzuges ist fehlerhaft, da eine zweite Person nachhelfen muss, damit der Treppenlift wieder in die Ursprungsposition kommt.

Eine Rampenlösung beim Haupteingang vom Döblinger Hallenbad, wie im Simmeringer Hallenbad (siehe Fotos oben), ist für die Zukunft eine nutzungssichere und qualitativ hochwertigere Lösung für alle Besucher und vermutlich auch mittelfristig die kostengünstigste Variante.

Die Wiener Bäder haben ja bereits bewiesen, dass eine Rampenlösung auch unter schwierigen Bedingungen möglich ist.

Am Foto links ist die Schienenrampe vom Treppenlift im Döblinger Hallenbad zu sehen, die verbotenerweise wegen der Unfallgefahr auch gerne von Badegästen mit Kinderwägen benutzt wird.