BMIN - Behinderte Menschen INklusiv
 
 

Das Döblinger Bad (Kombi-Bad) in der Geweygasse 6, bei der Hohen Warte im 19ten Wiener Nobelbezirk, wurde Ende der 70er Jahre errichtet und war eines von sechs sogenannten Bezirkshallenbädern die damals errichtet wurden. An behinderte Mitbürger hat man damals nicht gedacht - die Bäder wurden nachgerüstet.

Öffis: Endstelle Linie 37 bei der Hohen Warte (Ulf – Niederflurstraßenbahn)


Im November 2011 wurde das Bad im Außenbereich mit einem Treppenlifter/Schrägaufzug nachgerüstet.

Wie auf den Fotos ersichtlich, ist das Bad für Rollstuhlbenutzer nur schwer zugänglich. Kein Aufzug im Hallenbad, der Saunabereich ist in der unteren Ebene.


Mit dem Auto ist das Bad zwar erreichbar, jedoch für „Rollis“, Rollatorenbenutzer aber auch für mobilitätseingeschränkte Personen ist es ein weiter Weg bis zum Schrägaufzug. Eine Klingel, damit man sich bemerkbar macht, ist nicht vorhanden. Das Personal ist jedoch sehr bemüht, wenn eine Begleitperson persönlich Hilfe anfordert.


Es gibt zwar einen Duschrollstuhl, mit dem man jedoch nur schwer zum Sessel-Beckenlift in die Schwimmhalle gelangen kann, da dieser zwar „wasserfest“, jedoch nicht für größere Strecken geeignet ist. (Mit dem Straßenrollstuhl ist es untersagt in die Schwimmhalle zu fahren.) Es wird schon an Kompromisslösungen für einzelne Bäder gearbeitet.


Das Angebot für behinderte Mitbürger:

Hallenbad: Ein WC, eine Dusche, drei Kästchen;

Sommerbad: Zwei WCs, vier Kästchen, eine Rampe;

Das Baden ist nur in der Halle möglich (Keine Einstiegsmöglichkeit im Außenbereich).

Es gibt drei Behinderten-Parkplätze (zwei für das Hallenbad, einen für das Sommerbad (§29b Behinderten-Parkausweis)


Generell ist zu kritisieren, dass keine betroffenen Fachleute bei Umbauten, Nachrüstungen, Rollstuhlanschaffungen etc. in die Entscheidungsfindungen eingebunden werden.