BMIN - Behinderte Menschen INklusiv
 
 

Am 23. Juni 2010 war ich selbst noch im Volkstheater und interviewte den Schauspieler, Fernsehmoderator und Autor Günther Tolar im Rahmen einer Abschlussfeier an der „Roten Bar“. Damals hat der Treppenlift noch problemlos funktioniert.


Wir erwarten, dass ein Treppenlift tatsächlich 2015 im Volkstheater installiert wird.


Es bleibt zu hoffen, dass Sozialminister „Rudi“ Hundstorfer nicht wieder vom Sozialbudget aushelfen muss, sondern Staatsekretär Dr. Josef Ostermayer, der ja bekanntlich für die Kultur-Subventionen in unserem Lande zuständig ist, die Initiative ergreift, damit ein neuer Treppenlift rasch wieder montiert werden kann.

Spendengelder von „Licht ins Dunkel“ dürfen dafür ja bekanntlich für solche Aufwendungen nicht verwendet werden – oder doch?

Auch eine Privatinitiative von betuchten Politikern und Schauspielern wäre eine Möglichkeit, damit der Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung ein Ende gesetzt wird.

Vielleicht „erbarmt“ sich auch Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny und finanziert den Schrägaufzug vom Wiener Kulturbudget.


Wir werden jedenfalls am Ball bleiben und darüber berichten, ob tatsächlich ein Treppenlift noch im Jahre 2015 errichtet wird, denn 2016 ist die 10-jährige Übergangsfrist vom Bundesbehinderten-Gleichstellungsgesetz zu Ende...

Da ich Sigi noch nie mit den Rocksteady Allstars live erlebt habe und ich ihm ein Belegexemplar meiner neuen CD „MEIA Roll & Rock – Vibrations“ übergeben wollte (wir sind gemeinsam mit dem Titel „Rollwut“ vertreten), entschlossen wir uns kurzfristig in die „Rote Bar“ ins Volkstheater zu pilgern. Telefonisch erfuhren wir jedoch, dass der Treppenlift seit geraumer Zeit abmontiert wurde. Nächstes Jahr soll angeblich ein neuer Schrägaufzug moniert werden.


Der Schauspieler und ehemalige Direktor des Volkstheaters Michael Schottenberg, der mir am 13. Juni 2010 im Wiener Rathaus ein Exklusivinterview gab, sah es damals als Herausforderung an, mit relativ wenig finanziellen Mitteln, ein so großes Theater zu führen.

Protestaktion von BMIN vor dem Sozialministerium

Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt